Wo eine Beschichtung an ihre Grenzen kommt, setzen wir einen Mörtelboden aus Kunstharz und Quarz ein. Er ist mehrere Millimeter stark, wird hand- oder maschinell geglättet und trägt Lasten, an denen dünnere Systeme scheitern.
Staplerverkehr mit hohen Achslasten, schwere Maschinen, Paletten mit Stahlrollen, Werkzeuge, die auf den Boden fallen: In solchen Bereichen wird eine normale Beschichtung schnell zur Verschleißschicht. Ein Kunstharz-Mörtelboden ist dafür gebaut. Er bringt deutlich mehr Material auf die Fläche und verteilt Punkt- und Druckbelastungen, statt sie an die dünne Oberfläche weiterzugeben.

Der Mörtel besteht aus einem Bindemittel auf Kunstharzbasis und abgestuften Quarzsanden. Er wird auf den vorbereiteten Untergrund aufgebracht, verdichtet und hand- oder maschinell geglättet. Je nach Anforderung folgt eine Deck- oder Versiegelungsschicht, die die Oberfläche schließt und reinigungsfähig macht.

Überall dort, wo mechanische Belastung der entscheidende Faktor ist: in Produktion und Fertigung, in Werkstätten, auf Logistik- und Fahrflächen, in Autohäusern und an Ladezonen. Wir führen Mörtelböden deutschlandweit aus.
Der Mörtel wird eingebracht, verdichtet und anschließend mit dem Flügelglätter geglättet. Diese Aufnahme stammt aus einem Autohaus, in dem wir den Boden für Fahrzeuge und Werkstattbetrieb ausgelegt haben.
Das maschinelle Glätten sorgt für eine dichte, ebene Oberfläche. Kleinere Flächen und Anschlüsse glätten wir von Hand.
Schwerlastfläche anfragenKunstharz-Mörtelböden können auch in Bereichen mit wassergefährdenden Stoffen eingesetzt werden, aber nicht pauschal. Entscheidend ist, ob das jeweilige Gesamtsystem für diesen Einsatz zugelassen ist und welche Medien auf der Fläche tatsächlich anfallen. Das prüfen wir als TÜV-zertifizierter Fachbetrieb nach AwSV im Einzelfall, bevor wir einen Aufbau vorschlagen.

Eine Beschichtung ist eine vergleichsweise dünne Schicht auf dem Beton. Ein Mörtelboden ist deutlich stärker und enthält einen hohen Anteil Quarzsand. Dadurch hält er Schlägen, Punktlasten und starkem Verkehr wesentlich besser stand.
Die Schichtstärke richtet sich nach der Belastung und dem gewählten System und liegt typischerweise im Bereich mehrerer Millimeter. Den genauen Aufbau legen wir nach der Untergrundprüfung fest.
Nur wenn das Gesamtsystem dafür zugelassen ist und zu den Medien auf der Fläche passt. Das klären wir vorab und schlagen keinen Aufbau vor, der dafür nicht ausgelegt ist.
Beschreiben Sie uns kurz Ihre Fläche. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung, welcher Aufbau infrage kommt und was er ungefähr bedeutet.